Vitamin C: Unterschiede erkennen, Synergie verstehen

Vitamin C ist ein essentieller Nährstoff, der für unsere Gesundheit und unser Überleben unerlässlich ist. Es verfügt über hohe antioxidative und immunstärkende Eigenschaften und leistet einen wichtigen Beitrag zur Bildung von Bindegewebe, das dem Körper und seinen Organen Stabilität verleiht. Vitamin C sorgt für eine schnelle Wundheilung und beugt zahlreichen chronischen Erkrankungen vor. In ausreichender Menge aufgenommen, hält Vitamin C unser Herz-Kreislauf-System leistungsfähig.
Vitamin C ist ein ebenso bekannter wie verbreiteter Mikronährstoff, der in unterschiedlichen Formen vorliegt. Die kombinierte Aufnahme einzelner Vitamin-C-Formen ermöglicht uns, den täglichen Bedarf an Vitamin C optimal zu decken – und den vollen Nutzen dieses Vitamins auszuschöpfen.

Eine weitere Schlüsselfunktion von Vitamin C umfasst seine Rolle als Kofaktor für bestimmte biologische Enzyme, die für eine bessere Verstoffwechslung von Cholesterin, Triglyceriden und anderen Risikofaktoren für Herzkrankheiten benötigt werden. Vitamin C fungiert darüber hinaus als Energiemolekül, das der Neuaufladung von Energieträgern innerhalb der Zellen dient. Es ist ferner wichtig für die Produktion von Carnitin, einem Molekül, das Fettsäuren zur Energiegewinnung in die Mitochondrien transportiert. Benötigt wird Vitamin C auch, um Vitamin E, Glutathion und andere Zellschutzmoleküle zu regenerieren. Vitamin C erhöht die Calcium-Aufnahme im Körper und übt wichtige Schutzfunktionen aus. So neutralisiert es verschiedene Giftstoffe und schützt gesunde Zellen vor den Nebenwirkungen von Pharma-Medikamenten und vor anderen schädlichen Einflüssen.

Wir Menschen können kein eigenes Vitamin C her – stellen und sind deshalb auf seine Zufuhr über unsere Nahrung oder über Nahrungsergänzungsmittel angewiesen. Vitamin C liegt in den unterschiedlichsten Formen vor, wie z. B. Ascorbinsäure, Calciumascorbat und Magnesiumascorbat, wobei die meisten Nahrungsergänzungsmittel nur eine Vitamin-C-Form enthalten – meistens die Ascorbinsäure. Diese ist wasserlöslich und wird daher vom Körper schnell wieder ausgeschieden – mit der Folge, dass sie kaum ihren vollen Nutzen für unsere Gesundheit entfalten kann. Aus diesem Grund muss Ascorbinsäure ständig dem Körper zugeführt werden.

Mineralsalze der Ascorbinsäure, wie Calciumascorbat und Magnesiumascorbat, werden leicht vom Körper aufgenommen und umgewandelt. Diese Verbindungen von Vitamin C mit Calcium und Magnesium („gepuffertes“ Vitamin C) wirken sich schonender auf den Magen aus. Calcium ist darüber hinaus für die normale Kontraktion der Muskelzellen – einschließlich der Herzmuskelzellen – und für die Übertragung von Nervenimpulsen erforderlich. Ferner unterstützt es die Härtung und Stabilisierung der Knochen und Zähne. Magnesium ist ein natürlicher Calcium-Blocker, der im Herz-Kreislauf System eine wichtige Funktion einnimmt. Klinische Studien haben z. B. bewiesen, dass Magnesium zur Normalisierung eines erhöhten Blutdrucks und unregelmäßigen Herzschlags beiträgt. Irrtümlicherweise wird Calciumascorbat immer wieder mit dem vermehrten Auftreten von Nierensteinen in
Verbindung gebracht. Tatsache ist jedoch, dass diese vorwiegend aus Calciumoxalat bestehen, einem Bestandteil zahlreicher Lebensmittel, wie Limonaden, Kaffee, Schokolade, Spinat und Rüben. Auch eine ungenügende Wasserzufuhr kann zur Bildung von Nieren – steinen beitragen. Klinische Studien haben bisher keinen Zusammenhang zwischen der Aufnahme von Vitamin C aus Nahrungsergänzungsmitteln und einem erhöhten Risiko für Nierensteine finden können.

Eine weitere Form von Vitamin C ist das fettlösliche Ascorbylpalmitat. Hierbei handelt es sich um den Zusammenschluss eines Ascorbinsäuremoleküls mit
einem Fettsäuremolekül. Im Vergleich zur Ascorbinsäure wird diese Form besser von den Zellen aufgenommen. Zellmembranen, in dene Ascorbylpalmitat
eingelagert ist, sind beständiger gegen oxidative Schäden und somit besser vor Krankheiten und Alterung geschützt. Ascorbylpalmitat ist außerdem ein sehr wirksamer Radikalfänger, d.h. es neutralisiert aggressive Substanzen. Weiterhin besitzt die fettlösliche Vitamin-C-Form den Vorteil, dass sie in Bereiche des Körpers gelangen kann, die einfaches Vitamin C nicht erreicht. Außerdem ist die Wirkung des Ascorbylpalmitats im Vergleich langanhaltender.
Schlussendlich trägt eine Nahrungsergänzung mit Vitamin C maßgeblich zum Schutz Ihrer Gesundheit bei – vorausgesetzt, die Vitamin-C-Zufuhr erfolgt nach dem Prinzip der Synergie und umfasst verschiedene Formen dieses essentiellen Mikronährstoffs.